Veloinfrastruktur klar gedacht
Die Anforderungen an Velounterstände haben sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Sie sind nicht länger reine Nebenbauten, sondern Teil der architektonischen Gesamtkomposition – funktional, wirtschaftlich und gestalterisch integriert. Mit «PRISMA» steht eine Lösung zur Verfügung, die diesen Anspruch konstruktiv wie formal aufnimmt. Die schlichte, kubische Rahmenkonstruktion aus feuerverzinkten Stahlrohrprofilen definiert eine klare architektonische Haltung. Drei längs verlaufende Tragjoche bilden das statische Rückgrat der Anlage und ermöglichen einen reduzierten Dachaufbau ohne aufgesetzte Dachpfetten. Das Resultat ist ein präziser Dachanschluss und eine ruhige Silhouette – insbesondere in sensiblen städtebaulichen Kontexten von Vorteil. Die modulare Systematik erlaubt eine projektspezifische Anpassung der Länge über definierte Element-Achsmasse.
Mit einer Dachtiefe von 2500 Millimeter und einer Höhe von 2240 Millimeter vorne sowie 2120 Millimeter hinten bietet «PRISMA» wirtschaftliche Flächennutzung bei gleichzeitig komfortabler Raumwirkung. Je nach Einteilung lassen sich beispielsweise acht Abstellplätze bei 450 Millimeter oder neun bei 400 Millimeter Zwischenabstand realisieren – ein relevanter Faktor bei verdichteten Situationen. Materialität und Detailausbildung unterstützen die gestalterische Integration. Neben der feuerverzinkten Konstruktion ist eine Pulverbeschichtung in projektbezogenen Farbtönen möglich.


