Veloinfrastruktur klar gedacht

 Kontakt aufnehmen Infos anfordern

Veröffentlicht am 13. März 2026

Veloinfrastruktur ist heute integraler Bestandteil zeitgemässer Architektur. «PRISMA» bietet eine konstruktiv klare, modular planbare Überdachung, die sich material- und masskonzeptionell präzise in unterschiedliche Bauaufgaben integrieren lässt.

Die Anforderungen an Velounterstände haben sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Sie sind nicht länger reine Nebenbauten, sondern Teil der architektonischen Gesamtkomposition – funktional, wirtschaftlich und gestalterisch integriert. Mit «PRISMA» steht eine Lösung zur Verfügung, die diesen Anspruch konstruktiv wie formal aufnimmt. Die schlichte, kubische Rahmenkonstruktion aus feuerverzinkten Stahlrohrprofilen definiert eine klare architektonische Haltung. Drei längs verlaufende Tragjoche bilden das statische Rückgrat der Anlage und ermöglichen einen reduzierten Dachaufbau ohne aufgesetzte Dachpfetten. Das Resultat ist ein präziser Dachanschluss und eine ruhige Silhouette – insbesondere in sensiblen städtebaulichen Kontexten von Vorteil. Die modulare Systematik erlaubt eine projektspezifische Anpassung der Länge über definierte Element-Achsmasse.

Velounterstand «PRISMA»

Mit einer Dachtiefe von 2500 Millimeter und einer Höhe von 2240 Millimeter vorne sowie 2120 Millimeter hinten bietet «PRISMA» wirtschaftliche Flächennutzung bei gleichzeitig komfortabler Raumwirkung. Je nach Einteilung lassen sich beispielsweise acht Abstellplätze bei 450 Millimeter oder neun bei 400 Millimeter Zwischenabstand realisieren – ein relevanter Faktor bei verdichteten Situationen. Materialität und Detailausbildung unterstützen die gestalterische Integration. Neben der feuerverzinkten Konstruktion ist eine Pulverbeschichtung in projektbezogenen Farbtönen möglich.

Wandflächen aus Holzpaneelen

Wandflächen aus Holzpaneelen

Wandflächen aus Holzpaneelen

Für die Wandflächen stehen Holzpaneele (horizontal oder vertikal), Acrylglas-Stegplatten oder Aluminium-Streckmetall zur Verfügung. Dadurch kann der Unterstand bewusst akzentuiert oder zurückhaltend in bestehende Materialkonzepte eingebunden werden. Die Entwässerung erfolgt frei auslaufend oder über Dachrinne und Fallrohr. Der variable Bodenanschluss – 200 Millimeter unter Fertigboden oder bodeneben – erleichtert die Detailplanung und Koordination mit Umgebungsgestaltung und Werkleitungen. Optionale Rück- und Seitenwände, Schiebetüren, Sonderhöhen für Doppelstockparker sowie vorbereitete Kabelführungen erweitern die planerische Flexibilität. «PRISMA» versteht sich damit nicht als standardisierte Serienlösung, sondern als modular konzipiertes Bauelement, das funktionale Veloinfrastruktur architektonisch präzise ergänzt – klar in der Konstruktion, anpassungsfähig im Ausdruck und wirtschaftlich in der Umsetzung.

212438296