Warum mobile Klimageräte in der Schweiz boomen – und weshalb das Fenster entscheidend ist
Die Gründe dafür sind im Alltag vieler Menschen klar spürbar: heissere Sommer, längere Hitzewellen und zunehmend warme Nächte, besonders in städtischen Gebieten. In vielen Wohnungen sinkt die Temperatur selbst nachts kaum noch unter 25 Grad. Besonders betroffen sind Dachwohnungen oder moderne Gebäude mit grossen Fensterflächen, in denen sich Wärme stark staut.

Mobiles Klimagerät | Foto © Lübra Appratebau
Sehr oft wird in dieser Situation ein mobiles Klimagerät angeschafft – als schnelle und flexible Lösung ohne bauliche Eingriffe. Doch viele Nutzer*innen stellen schon nach kurzer Zeit fest: Die Wohnung wird zwar etwas kühler, aber nicht wirklich angenehm kühl. Der entscheidende Grund liegt dabei selten im Gerät selbst, sondern häufig in der Art, wie die warme Luft nach aussen geführt wird – konkret: im Fenster.
Mobile Klimageräte arbeiten mit einem Abluftschlauch. Dieser führt die warme Luft aus dem Raum nach draussen. Gleichzeitig entsteht im Raum ein leichter Unterdruck, weil kontinuierlich Luft entfernt wird. Diese fehlende Luft wird automatisch ersetzt – meist durch warme Aussenluft, die durch geöffnete oder gekippte Fenster sowie kleine Undichtigkeiten zurück in den Raum strömt.
Genau hier entsteht das zentrale Problem: Während das Klimagerät kühlt, gelangt gleichzeitig neue Wärme in die Wohnung. Die Kühlleistung wird dadurch laufend abgeschwächt. Besonders kritisch ist die in der Praxis häufigste Lösung: der Abluftschlauch durch ein gekipptes Fenster. Diese einfache Installation wirkt auf den ersten Blick praktisch, ist jedoch aus energetischer Sicht sehr ineffizient. Die warme Aussenluft strömt unkontrolliert zurück, während gleichzeitig gekühlte Raumluft verloren geht.
Der eigentliche Engpass ist damit nicht die Leistung des Klimageräts, sondern die unkontrollierte Luftführung am Fenster. Genau an diesem Punkt setzt die Lübra Plexiglas-Fensterabdichtung an. Sie wurde entwickelt, um mobile Klimageräte deutlich effizienter nutzbar zu machen, indem die Fensteröffnung kontrolliert und nahezu vollständig geschlossen wird. Der Abluftschlauch wird dabei sauber durch eine passgenaue Öffnung geführt, während der restliche Fensterbereich dicht verschlossen bleibt.

Robustes Plexiglas mit acht Millimeter Dicke | Foto © Lübra Apparatebau AG
Der Effekt zeigt sich unmittelbar im Alltag: Da kaum noch warme Aussenluft in den Raum nachströmt, kann die erzeugte Kälte des Klimageräts im Raum bleiben. Die gewünschte Temperatur wird schneller erreicht und bleibt stabiler. Das Gerät muss weniger lange auf hoher Leistung laufen, was gleichzeitig den Energieverbrauch reduzieren kann. Ein weiterer Vorteil zeigt sich im Wohn- und Arbeitsalltag.
Viele Wohnungen in der Schweiz – insbesondere Mietwohnungen oder Dachwohnungen – lassen keine fest installierten Klimasysteme zu. Mobile Geräte bleiben deshalb oft die einzige Option. Umso wichtiger ist eine Lösung, die ohne bauliche Eingriffe eine spürbare Verbesserung ermöglicht.
Die Plexiglas-Fensterabdichtung bietet genau diesen Ansatz. Im Gegensatz zu improvisierten Lösungen mit Folien, Stoffen oder halb geöffneten Fenstern entsteht eine saubere, stabile und optisch unauffällige Installation. Gleichzeitig bleibt der Lichteinfall weitgehend erhalten, was insbesondere in Wohn- und Homeoffice-Situationen geschätzt wird.

Befestigung ganz ohne Bohren oder Beschädigung des Fensters | Foto © Lübra Apparatebau
Neben der Fensterlösung gibt es weitere Faktoren, die die Effizienz eines mobilen Klimageräts beeinflussen. Der Abluftschlauch sollte möglichst kurz gehalten werden, da mit zunehmender Länge Wärmeverluste entstehen. Auch eine zusätzliche Isolierung des Schlauchs kann helfen, die Rückwärme in den Raum zu reduzieren. Idealerweise wird der Luftnachstrom über ein schattiges Fenster auf der Nordseite der Wohnung organisiert statt über ein aufgeheiztes Südfenster.
Trotz dieser zusätzlichen Massnahmen bleibt die Fensterabdichtung der entscheidende Punkt. Erst eine dichte und kontrollierte Fensterlösung ermöglicht es, die erzeugte Kühlleistung tatsächlich im Raum zu halten.
Mit den zunehmenden Hitzesommern in der Schweiz wird die Nachfrage nach mobilen Klimageräten weiter steigen. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein dafür, dass nicht nur das Gerät selbst, sondern das gesamte System aus Gerät, Raum und Fenster entscheidend ist.
Die Erfahrung zeigt deutlich: Der Unterschied zwischen einer mittelmässigen und einer wirklich spürbaren Kühlwirkung liegt oft nicht in mehr Leistung, sondern in weniger Wärmeverlust. Und genau hier wird die Fensterlösung zum zentralen Faktor jeder mobilen Klimatisierung.