Gesimse aus Kunststein für das Ökoviertel Bella Vista
Die neue Moser-Schule wurde auf Funktionalität ausgelegt und bietet Platz für mehr als 600 Schüler*innen. Sie verfügt über zwei Schulkantinen, eine Turnhalle und einen Rhythmikraum, zwei Bibliotheken, ein Learning Center sowie naturwissenschaftliche Labore. Das 2021 erbaute Quartier «Les Lisières» in Gland bietet in 223 neuen Wohnungen Platz für rund 700 neue Bewohner*innen. Bei beiden Projekten kam die Erfahrung des Unternehmens Ray SA im Bereich Metallfassaden zum Tragen.
Das Ökoviertel Bella Vista entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Metalor-Fabrik an der Avenue du Vignoble in Neuenburg.
Das von CCHE Lausanne SA für den Bauherrn Meteor Developpements SA entworfene und unter der Leitung des Generalunternehmers Porr Suisse AG realisierte Quartier umfasst sieben Gebäude mit vier bis sieben Stockwerken, 281 Wohnungen, darunter 24 Maisonette-Wohnungen, sowie 800 Quadratmeter Gewerbefläche. Die Wohnungen erfüllen die Minergie-Kriterien. Ray SA war von Mai 2023 bis Dezember 2024 an der Errichtung der Gebäudehülle beteiligt.
Das charakteristische Merkmal des Projekts sind die von Rebeton gelieferten Ziergesimse aus Kunststein: 5181 Laufmeter horizontaler und vertikaler Profile, die sowohl in die hinterlüfteten Fassaden als auch in die verputzten Aussenfassaden integriert sind.
Für deren Befestigung hat Ecolite gemeinsam mit Ray SA speziell für diese Gesimse konzipierte Unterkonstruktionsprofile aus Aluminium entwickelt. Deren Montage am Rand der Decke wurde mit der Montage der Glasgeländer des Vitrobar-Systems von Pestalozzi abgestimmt.
Die hinterlüfteten Fassaden umfassen insgesamt 1812 Quadratmeter Platten aus Kunststein, 597 Quadratmeter Holzverkleidung aus einheimischer Lärche sowie 376,5 Quadratmeter Sichtschutzwände – und das auf einer Baustelle, die sich durch eine grosse Vielfalt an Materialien auszeichnet: Holz, Metall, Beton, Kunststein und Glas.

Ökoquartier Bella Vista
Die Balkone der Maisonettewohnungen wurden in Holzbauweise ausgeführt, mit tragenden Balken aus Lärche und einem Bodenbelag aus Schweizer Tanne.
Die Unterseiten der Eingangsbereiche sind mit Zwischendecken aus Streckmetall verkleidet. Die Logistik stellte eine grosse Herausforderung dar: eine einzige befahrbare Baustellenzufahrt, eine Baustellenunterkunft und ein Lager, die zeitweise etwa 500 Meter entfernt lagen, sowie eine phasenweise Durchführung, da in der bereits fertiggestellten ersten Bauphase bereits Mieter eingezogen waren.
Die Koordination der Lieferungen und der Montage wurde kontinuierlich angepasst, um Beeinträchtigungen zu minimieren und das Verlegetempo bis zur Fertigstellung der Gebäudehülle aufrechtzuerhalten.




