Wohnüberbauung Eichwaldstrasse

 
6005 Luzern,
Schweiz

Veröffentlicht am 13. Februar 2026
Blättler Dafflon Architekten AG

Projektdaten

Basisdaten

Lage des Objektes
Eichwaldstrasse 31, 6005 Luzern, Schweiz
Projektkategorie
Fertigstellung
01.2025
Links

Gebäudedaten nach SIA 416

Stockwerke
3 bis 5
Anzahl Kellergeschosse
1
Anzahl Wohnungen
47
Grundstücksfläche
5152 m²
Geschossfläche
7300 m²
Gebäudevolumen
23'300 m³
Gebäudekosten (BKP 2)
27,0 Mio. CHF

Beschreibung

Die Eichwaldstrasse liegt an der Grenze zwischen dem dichten Stadtkörper der Stadt Luzern und der Allmend mit dem Kasernenareal. Somit profitiert der Ort sowohl von seiner Nähe zum Zentrum als auch zum angrenzenden Naherholungsgebiet und der Landschaft, die von der Kulisse des Pilatusmassivs geprägt ist. Die neue Siedlung besteht aus zwei Häusern, die parallel zueinander stehen und dazwischen einen Platz aufspannen, in dessen Mitte das 1711 erbaute Salzmagazin steht und dem Ort seine unnachahmliche Identität verleiht. Die neuen Häuser formen im Erdgeschoss je eine Galerie, die zusammen mit dem grossen, auskragenden Vordach des Salzmagazins den Platz erweitern und die öffentlichen Gewerberäume im Erdgeschoss sowie die Wohnungen im Hochparterre und den Obergeschossen erschliessen. Im Erdgeschoss des Salzmagazins, am Eingang der Siedlung, befindet sich ein Café, welches den Platz zusätzlich belebt und ein neuer Treffpunkt des Quartiers geworden ist. Im hinteren Teil des Salzmagazins, dem ehemaligen Pferdestall, liegt ein grosser Velokeller, der den motorlosen Fahrzeugen der ersten autofreien Siedlung der Stadt Luzern Platz bietet. Die Wohnungen befinden sich ausschliesslich in den Neubauten und bieten mit ihren vielfältigen Typologien und Grössen einer durchmischten Bewohnerschaft ein neues Zuhause. Mit der Ausrichtung gegen Süden profitieren alle Wohnungen von einer guten Belichtung und dem Ausblick über die Allmend zum dahinterliegenden Pilatus.

Das Projekt von Blättler Dafflon Architekten wurde im Rahmen des Swiss Arc Award 2026 eingereicht und von Nina Farhumand publiziert.

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