Hochhaus Sphinx

 
8055 Zürich,
Schweiz

Veröffentlicht am 03. Februar 2026
EMI Architekt*innen AG

Blick über den Triemliplatz Äusseres Skelett aus vorfabrizierten Betonelementen Hochhausgruppe: Sphinx, Guyer-Turm und Spital Durchgesteckte Wohnungen im Sockelgeschoss Wohnung im Sockelgeschoss Kreuzfenster mit flacher Innenfaltung Wohnung im Turm Wohnung im Turm Offenes Raumgefüge mit starkem Aussenraumbezug

Projektdaten

Basisdaten

Lage des Objektes
Birmensdorferstrasse 483, 8055 Zürich, Schweiz
Projektkategorie
Gebäudeart
Fertigstellung
09.2025
Links

Gebäudedaten nach SIA 416

Stockwerke
11 bis 20
Anzahl Kellergeschosse
2
Grundstücksfläche
1483 m²
Geschossfläche
7486 m²
Nutzfläche
3998 m²
Gebäudevolumen
21'500 m³

Beschreibung

Die Sphinx sitzt stadtseitig am Triemliplatz und ist Teil der losen Hochhausgruppe des Spitals und Guyer-Turms. Der Name beschreibt die Gebäudefigur und bezieht sich zugleich auf die Bedeutung des Wohnhochhauses am Ort. Es markiert den Stadteingang, wo die weiten Kurven der Birmensdorferstrasse am Uetliberg in die lange Gerade auf dem Stadtboden übergehen. Die Primärstruktur des Hauses bildet ein Betonskelett mit einem dichten Kranz von Fassadenstützen, einzelnen Stützen im Innenraum und tragenden Kernen. In der Fassade sitzen immer gleiche Fenster, die von einem äusseren Skelett vorfabrizierter Betonelemente gefasst werden. In der Vertikalen bilden Halbrundpilaster eine zweigeschossige Gliederung, im Grundriss funktionieren diese als Gelenke in der polygonalen Abwicklung. Die Kreuzfenster mit flacher Innenfaltung setzen den Körper unter Spannung und geben dem ausgeprägten Relief zusätzliche Tiefe. Die nichtragenden Leichtbauwände im Innern schreiben offene Wohnräume in die neutrale Struktur von Tragwerk und Fassade ein. Die Grundrisse loten dabei die schwierigen Bedingungen des Lärmschutzes aus, der einzig eine Lüftung an der Südfassade zulässt. Gleichwohl besteht eine grosse Varianz an verschiedenen Wohnungen, die ergänzt wird über Studios im «Haus auf dem Haus», das im viergeschossigen Bereich anstelle einer Attika steht.

Das Projekt wurde von EMI Architekt*innen eingereicht und von Nina Farhumand publiziert.

207986749