Entlang der Rhône – Force Motrice
1204 genève,
Schweiz
Veröffentlicht am 08. Juli 2026
HEPIA Haute école du paysage, d'ingénierie et d'architecture de Genève
Teilnahme am Swiss Arc Award 2026
Projektdaten
Basisdaten
Beschreibung
Die Bachelor-Thesis wurde an der HEPIA Genève im Herbstsemester 2025 und Frühjahrssemester 2026 erarbeitet. Begleitet wurde sie von den Dozierenden Didier Challand, Blanca Velles und Giona Bierens De Haan. Folgende Studierende haben an der Arbeit teilgenommen: Jessica Aguiar, Zhar Jihane Benghanem, Arthur Cateland, Furkan Erkilic, Damien Hamard, Eléanor Jimenez Herrada, Enes Özdemir, Aurore Soury-Lavergne, Llian Al Madhoun, Safia Dahmani, Danny Ferreira Da Fonseca, Théo Huet, Valentin Lazareth, Alexandre Marangon, Lara Mellet, Jules Monet, Dina Rakli, Maxime Rieben und Ivan Stutz.
Seminar 3: Das Stadtprojekt auf mittlerer Ebene
Das Seminar versteht sich als Beobachtungsstelle für die Entwicklung der zeitgenössischen Stadt. Anhand der Analyse konkreter Beispiele und Fallstudien, die von den Studierenden identifiziert, ausgearbeitet und veranschaulicht werden, zielt es darauf ab, die laufenden Prozesse zu verstehen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem nahen Stadtrand liegt, wo die Stadt von morgen entsteht. Es befasst sich mit Fragen der Architektur und des Städtebaus, aber auch mit den Begriffen Landschaft, Identität, Atmosphäre und Nutzung. Durch diese verschiedenen Ansätze und unter besonderer Berücksichtigung der Zeichenpraxis erstellen die Studierenden ein kritisches Porträt unserer städtischen Umgebung und ihrer gelebten Räume auf der mittleren Ebene, auf der Architektur und Stadtplanung untrennbar miteinander verbunden sind.
Im Rahmen einer sowohl kollektiven als auch individuellen Arbeit, die durch Austausch, Beobachtungen vor Ort und Vorträge bereichert wird, tragen die Studierenden zur Erstellung einer Sammlung von Analysen des städtischen Raums im Genfer Raum bei, die unter dem Gesichtspunkt einer zukunftsorientierten Betrachtung betrachtet werden.
S3 2025–2026: Entlang der Rhône
Von Oktober 2025 bis Juni 2026 bündelt das Seminar seine Ressourcen in enger Anlehnung an die Visionen des Kollektivs «Force Motrice», das sich wie folgt vorstellt: «Force Motrice ist ein interdisziplinäres Kollektiv, das sich für die Aufwertung der öffentlichen Räume in Genf einsetzt, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den Räumen im Zusammenhang mit dem Wasser liegt. Entstanden aus dem Wunsch, der Rhône ihre strukturierende Rolle zurückzugeben, vereint es Stadtplaner, Landschaftsarchitekten, Architekten sowie Akteure aus Kultur und Gesellschaft um eine gemeinsame Vision: den Fluss und seine Ufer zu einem lebendigen, zugänglichen und dynamischen Raum zu machen.»
Städtische Herausforderungen
Der PDCOMM der Stadt Genf regelt die Entwicklung der Rhône auf ihrem Weg durch die Innenstadt zwischen der Jonction und der Mont-Blanc-Brücke mit dem Ziel, die hydraulische Funktion des Flusses mit seinen landschaftlichen, ökologischen und städtischen Rollen in Einklang zu bringen, indem die Durchgängigkeit für Fußgänger und Radfahrer, die Qualität der öffentlichen Uferbereiche und die Verbindung zwischen dem Fluss und den Stadtvierteln gestärkt werden. Dieser Ansatz trägt dazu bei, die Rhône als Rückgrat des Genfer Stadtgebiets und als natürliche Infrastruktur im Dienste der Lebensqualität und des ökologischen Wandels aufzuwerten.
Methodik – Seminar 3 (Sommer- und Herbstsemester 2025–2026)
Die Studierenden erkunden in diesem Jahr den Verlauf der Rhône in ihrer räumlichen, gelebten, historischen und programmatischen Vielschichtigkeit mit dem Ziel, Projektideen zu formulieren, die ab dem kommenden Frühjahr in unserem Seminar oder an anderen Orten bzw. in anderen Umfeldern – sei es im akademischen Bereich oder vor Ort – vertieft werden sollen. Die Studierenden werden in drei Gruppen aufgeteilt, die jeweils von einer Lehrkraft nach einer eigenen Methode angeleitet werden.
Das Projekt der HEPIA Genf wurde im Rahmen des Swiss Arc Award 2026 in der Kategorie Next Generation eingereicht und von Nina Farhumand veröffentlicht.