From Rust to Remembrance

 
9490 Vaduz,
Liechtenstein

Veröffentlicht am 10. Juli 2026
Universität Liechtenstein School of Architecture
Teilnahme am Swiss Arc Award 2026

Foto des Inventars Foto des Inventars Foto des Inventars Foto des Inventars Inventar als Modell Gebautes Inventar Arbeiten am Modell im Studio Skizzen der Zwischenkritik von Jonas Pfister Skizzen der Zwischenkritik von Ondrej Kolon Arbeiten am Modell im Studio Arbeitsmodell Seminarreise nach Rotterdam I Besichtigung Van Nelle Fabrik Seminarreise Rotterdam I Skizzieren von Stahlbauelementen Finale Visualisierung Finales Modell Finale Visualisierung Finale Visualisierung Finale Visualisierung des Innenraumes Finales Modell Finale Visualisierung Finale Visualisierung Innenraum Modell Innenraum Modell Innenraum Modell Innenraum Modell Innenraum Modell Gebautes Inventar Gebautes Inventar

Projektdaten

Basisdaten

Projekttyp
Entwurfsstudio/Forschungsgruppe
Projektkategorie
Fertigstellung
12.2025

Beschreibung

Das Entwurfsstudio From Rust to Remembrance wurde im Herbstsemester 2025 an der Liechtenstein School of Architecture der Universität Liechtenstein innerhalb der forschungsgeleiteten Fachgruppe Bauerbe & Zirkularität unter der Leitung von Daniel Stockhammer und Nina Beck sowie mit Unterstützung von Martin Walch in der Tragwerksplanung durchgeführt. Als Architekten und Gastkritiker begleiteten zudem Guido Brandi und Adrian Kiesel das Studio. Entsprechend dem Curriculum der LSA ist das Studio vertikal organisiert und vereint rund 20 Studierende des 5. bis 10. Semesters. Beteiligt waren folgende Studierende: Noran Aljebali, Boris Dobrinic, Merjem Dogic, Himi Ghani, Franz-Felix Juen, Ondrej Koleno, Alessia Marrazza, Danery Mejia Rivera, Leah Neurauter, Jonas Pfister, Mariem Rahal, Jan Michael Schädler, Christian Schlag, Otto Schlosser, Philipp Thönes, Merve Toryan, David Wahl, Jakob Gabriel Bickel, Anna-Lena Sophia Girardi und George Gueorguiev.

Der Klimawandel macht einen Grossteil der alpinen Skisportinfrastruktur obsolet. Freistehende Stahlkonstruktionen, einst Sinnbilder der Freizeitkultur, werden heute häufig als verlassene Relikte und Eingriffe in die Landschaft wahrgenommen. Doch was wäre, wenn wir diese demontierbaren Konstruktionen aus unserer Region sammeln und daraus etwas Neues, Nützliches und Dauerhaftes für Liechtenstein entwickeln würden?

Im Zentrum des Studios steht die Frage, wie ausgediente Skilifte architektonisch transformiert und in neue Zusammenhänge überführt werden können. Anstatt auf der grünen Wiese zu beginnen, bildet der vorhandene Bestand den Ausgangspunkt des Entwurfs. Untersucht werden alternative konstruktive Strategien, neue räumliche Narrative sowie der Umgang mit grossmassstäblichen Stahltragwerken, Ressourceneffizienz und den materiellen wie immateriellen Werten des Bestands.

Als Entwurfsaufgabe dient die Vision eines neuen Museums in Vaduz, das der verlorenen Sammlung des einzigartigen Skimuseums Liechtenstein gewidmet ist. Das Projekt versteht sich als Beitrag zur Weiterentwicklung des Museumsquartiers und als architektonisches Experiment, das zeigt, wie aus bestehender Infrastruktur ein identitätsstiftender Ort mit neuer öffentlicher Bedeutung entstehen kann.

Das Projekt der Universität Liechtenstein School of Architecture wurde im Rahmen des Swiss Arc Award 2026 in der Kategorie Next Generation eingereicht und von Nina Farhumand  publiziert.

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