Schule Meinisberg

 
2554 Meinisberg,
Schweiz

Veröffentlicht am 12. Januar 2026
Skop AG

Der Kopfbau als neues Gesicht der Schule Alt und Neu: selbstverständliches Weiterbauen Die grau lasierte Holzfassade nimmt die Verwitterung vorweg. Die Arena vermittelt zwischen Tiefparterre und Umgebung Über Eck belichtete Klassenzimmer Leicht erhöhter Gruppenraum mit Durchblick ins Klassenzimmer Innenausbau mit Holzrahmen und leichten Farbakzenten Grosszügiges Lehrpersonenzimmer im Dachraum

Projektdaten

Basisdaten

Lage des Objektes
Hauptstrasse 45, 2554 Meinisberg, Schweiz
Projektkategorie
Fertigstellung
08.2024

Gebäudedaten nach SIA 416

Geschossfläche
895 m²
Gebäudevolumen
3361 m³
Gebäudekosten (BKP 2)
3,4 Mio. CHF

Beschreibung

Eine Aufgabe, wie sie immer wieder gestellt wird: Ein Bestandsbau aus den 50er-Jahren entspricht nicht mehr den heutigen Platzbedürfnissen und pädagogischen Ansprüchen. Die Schule platzt aus allen Nähten und muss schleunigst vergrössert werden.

Skop gewinnt 2019 das Planerwahlverfahren, welches ursprünglich auch ein kleines Gemeindehaus für die bisher im Schultrakt integrierte Gemeindeverwaltung vorsah und dem Dorf, zusammen mit dem Feuerwehrhaus, ein prägnantes Zentrum beschert hätte. Das Gesamtprojekt fiel jedoch lokalpolitischen Auseinandersetzungen zum Opfer. Die Schulhauserweiterung selbst wurde 2022 vom Stimmvolk deutlich angenommen.

Der neue Kopfbau macht aus der Not eine Tugend: Die Grunddisposition mit der um ein halbes Geschoss versetzten Eingangsebene wird auf die darüberliegenden Gruppenräume übertragen. Diese liegen ein paar Stufen über den Hauptebenen und zeichnen sich so als ruhige Orte des Rückzugs aus. Der Kindergartenbereich im Tiefparterre wiederum profitiert von einer kleinen Aussenarena, welche zwischen dem Innenraum und der Umgebung vermittelt. Neben den drei Unterrichtseinheiten befindet sich im Dachraum ein grosszügiges Lehrpersonenzimmer mit angehängter Mediathek. Der neue, zentral positionierte Lift bedient alle Ebenen und macht die Schule hindernisfrei. 

Erstellt wurde die Erweiterung konsequent in Holzbauweise – sogar der Liftschacht. Im Altbau beschränkte man sich auf minimale Eingriffe zur Unterbringung von Gruppenräumen und Einhaltung von Normen, unter anderem wurde das bestehende Treppenhausgeländer erhöht. Das Solardach sorgt schliesslich für eine nachhaltige Energieversorgung. 

Das Projekt wurde von Skop hochgeladen und von Nina Farhumand publiziert. 

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