Wohnüberbauung Buchholzstrasse

 
8053 Zürich,
Schweiz

Veröffentlicht am 27. März 2026
EMI Architekt*innen AG
Teilnahme am Swiss Arc Award 2026

Wohnen in den Baumkronen Sämtliche Wohnungen verfügen über ein innenliegendes, abgeschlossenes Entrée, von dem aus die orthogonal geschnittenen Zimmer, die Badezimmer sowie der Wohnraum erschlossen werden. Über beidseitig laufende Bandfenster sind die Wohnräume hell belichtet und eine Wohnform mit starkem Aussenbezug Wohnraum und Küche werden über den eingezogenen Aussenraum verklammert

Projektdaten

Basisdaten

Lage des Objektes
Buchholzstrasse 7, 8053 Zürich, Schweiz
Projektkategorie
Gebäudeart
Fertigstellung
06.2025
Links

Gebäudedaten nach SIA 416

Stockwerke
3 bis 5
Anzahl Kellergeschosse
1
Anzahl Wohnungen
130
Gebäudevolumen
49'035 m³

Beschreibung

Die Wohnüberbauung Buchholzstrasse baut auf der Verkettung von acht Einzelhäusern auf und schafft darüber eine vielgliedrige Grossform. Sie ist im Inneren wie auch zur Strasse hin raumgreifend: eine Gleichgewichtsfigur von umbautem und offenem Raum. Teil dieser Figur ist eine grosse Zahl an Baumpflanzungen.

Im Gegensatz zu anderen eingemeindeten Quartieren hat sich Witikon nicht nach städtebaulichen Leitbildern weiterentwickelt, sondern ist eher wie eine Agglomerationsgemeinde gewachsen. Um die alten Kerne haben sich zeittypische Siedlungsbauten angelagert, der Strassenbau folgte dem additiven Prinzip und besitzt wenig Ordnungskraft. Der gemeinsame Nenner ist eine offene, durchgrünte Bebauung. Diese Raumqualität verändert sich mit den zunehmenden Dichten. Die Wohnüberbauung Buchholzstrasse vermittelt dabei zwischen dem Bestand und einer zukünftigen Stadtform. Sie baut auf der Verkettung von acht Einzelhäusern auf und schafft darüber eine vielgliedrige Grossform. Sie ist im Inneren wie auch zur Strasse hin raumgreifend: eine Gleichgewichtsfigur von umbautem und offenem Raum. Teil dieser Figur ist eine grosse Zahl an Baumpflanzungen. Die acht Häuser mit rautenförmiger Grundfläche tragen eine gemeinsame Grundrissgrammatik. Die Wohnräume liegen dabei peripher in den vier Spitzen der Raute. Mit den beidseitigen Bandfenstern sind sie hell, bieten Bezüge ins Innere wie auch in die Nachbarschaft und schaffen darüber eine Wohnform mit starkem Aussenbezug, gleichsam ein Wohnen auf einer «Terrasse in den Bäumen».

Das Projekt von EMI Architekt*innen wurde im Rahmen des Swiss Arc Award 2026 eingereicht und von Nina Farhumand publiziert.

214795969