Entwerfen unter realen Bedingungen – Projektwettbewerb Erweiterung Schulanlage Farb

 
7220 Schiers,
Schweiz

Veröffentlicht am 09. Juli 2026
Fachhochschule Graubünden Institut für Bauen im alpinen Raum (IBAR)
Teilnahme am Swiss Arc Award 2026

Jurierung Jurierung Jurierung Jurierung Projektgruppe 1 mit Wettbewerbsbeitrag Projektgruppe 2 mit Wettbewerbsbeitrag Projektgruppe 3 mit Wettbewerbsbeitrag Projektgruppe 4 mit Wettbewerbsbeitrag Projektgruppe 5 mit Wettbewerbsbeitrag Alle Projektbeteiligten

Projektdaten

Basisdaten

Lage des Objektes
Farbstrasse 14, 7220 Schiers, Schweiz
Projekttyp
Entwurfsstudio/Forschungsgruppe
Projektkategorie
Fertigstellung
06.2026

Beschreibung

Die Arbeiten entstanden an der Fachhochschule Graubünden im Rahmen eines Projektwettbewerbs zur Erweiterung der Schulanlage Farb in Schiers und wurden in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schiers durchgeführt. Ziel war die Entwicklung einer langfristig tragfähigen und identitätsstiftenden Schulanlage, welche die Anforderungen des Lehrplans 21 erfüllt und gleichzeitig einen städtebaulichen Mehrwert schafft.

Die Arbeit wurde bewusst unter realitätsnahen Bedingungen durchgeführt und orientierte sich am Ablauf eines offenen Architekturwettbewerbs. Von der Analyse über die Konzeptentwicklung bis zur Schlussabgabe erfolgte die Bearbeitung nach den Anforderungen eines professionellen Wettbewerbsverfahrens. Regelmässige Tischbesprechungen und Zwischenkritiken begleiteten den Entwurfsprozess und ermöglichten eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Projekts.

Den Abschluss bildete ein Jurierungstag mit einer Fachjury aus Architektur und Landschaftsarchitektur sowie einer Sachjury mit Vertretungen der involvierten Gemeinde und der Schule. Die Projekte wurden nach den Kriterien eines Wettbewerbs beurteilt und miteinander verglichen. Diese praxisnahe Arbeitsweise vermittelte nicht nur vertiefte Kenntnisse im architektonischen Entwurfsprozess, sondern auch wertvolle Erfahrungen in der Präsentation, Argumentation und Reflexion eines Projekts unter realen Wettbewerbsbedingungen.

Ausgangspunkt bildeten die Analyse des bestehenden Schulareals, die räumlichen und funktionalen Anforderungen der Gemeinde sowie die Einbindung in das Orts- und Landschaftsbild. Besonderes Augenmerk lag auf der Entwicklung flexibler Lernräume, qualitätsvoller Aussenräume und einer klaren Organisation der Erschliessung. Gleichzeitig sollten Wirtschaftlichkeit, Etappierbarkeit und zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten bereits im Entwurf berücksichtigt werden.

Der Entwurfsprozess verband städtebauliche Überlegungen mit architektonischer und konstruktiver Präzision. Modelle, Pläne und räumliche Studien dienten dazu, unterschiedliche Lösungsansätze zu prüfen, weiterzuentwickeln und zu einem schlüssigen Gesamtkonzept zusammenzuführen.

Das Projekt entstand unter der Leitung von Prof. Robert Albertin und Michael Ruffner. Folgende Studierende arbeiteten daran mit: Simona Krsmanovic, Andri Leutenegger, Kilian Steinmann, Celine von Niederhäusern, Michelle Kohler, Giacomo Kratter, Anouk Merz, Samet Hetemi, Thomas Köbl, Lennart Lohmann, Mika Kleiner, Alena Rava, Arnaud Tornare, Jasmin Walser, Zina Barhoumi, Mauro Christoffel, Seraina Fischer und Jossri Halawa.

Das Projekt der Fachhochschule Graubünden wurde im Rahmen des Swiss Arc Award 2026 in der Kategorie Next Generation eingereicht und von Nina Farhumand publiziert.

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