Schule Bota Dürnten

 
8632 Tann ZH,
Schweiz

Veröffentlicht am 10. März 2026
Lukas Raeber GmbH
Teilnahme am Swiss Arc Award 2026

Schulgebäude aussen mit Pausenplatz Schulbushaltestelle und Garagenzufahrt Schulgebäude Aussenansicht Holzmetallfassade mit farbigen Regenrohren Pausenuhr als Kunst am Bau von Issu Issu Zentrales Atrium Treppenfigur vereint Holz und Beton als Hybridbau Eingangsbereich mit Jahreszeitenuhr von Issu Issu als Kuns am Bau Eingangsbereich mit Garderoben Klassenzimmer Lichtdurchfluteter Kindergarten Schulwandbrunnen jeweils in Farbkombinationen Treppenfigur in Bauphase Entrauchungsöffnungen in der Einstellhalle Aussenbild während Bauphase

Projektdaten

Basisdaten

Lage des Objektes
Schulstrasse 6, 8632 Tann ZH, Schweiz
Projektkategorie
Fertigstellung
08.2025
Links

Gebäudedaten nach SIA 416

Stockwerke
3 bis 5
Anzahl Kellergeschosse
1
Grundstücksfläche
3620 m²
Geschossfläche
3590 m²
Nutzfläche
1150 m²
Gebäudevolumen
14'060 m³
Gebäudekosten (BKP 2)
14,0 Mio. CHF

Beschreibung

Das Areal der Standorte Bogenacker und Tannenbühl umfasste zwei Primarschulhäuser und mehrere Kleinbauten um eine bislang undefinierte Mitte. Mit der Neubesetzung dieser Mitte gelingt es dem neuen Schulcampus Dürnten, die Schulgrundstücke, drei Kindergärten sowie zehn Regelklassen an drei Standorten zu einer Einheit zusammenzuführen. Das zentrale Schulhaus wird als zeitgemässes Schulgebäude mit drei «Kirchschiffen» neu erstellt. Der Erschliessungsbereich – das Zentrum und «dienende Schiff» mit grosszügigem Entrée und Freitreppe – ist in rohem Beton gehalten. Die zwei lateral angeordneten «Seitenschiffe» in nachhaltiger Holzelementbauweise bilden die frei einteilbare Schicht der Nutzräume, welche die Klassenzimmer für Schüler*innen beherbergt. Umlaufende Holzelemente fassen die Räume und sorgen für einen ruhigen Ausdruck. Das dreiteilige Schiff wird durch eine hölzerne, vorgewitterte Fassade und den vorgesetzten, umlaufenden Fluchtbalkon aus Metall zu einer Einheit zusammengefasst.
Das Schulhaus ist künftig erweiterbar und trägt so den Aspekten der Nachhaltigkeit und Flexibilität Rechnung.

Konzept und Konstruktion

  • Holzbeton Hybridbau
  • Flexibles Schulhaus
  • Frei einteilbare Nutzschichten
  • Lernzonen 
  • Kunst am Bau als Orientierung (Schuluhren)
  • Materialechtes Bauen bedeutet: Konstruktiv notwendige Materialien bleiben im Endzustand sichtbar                                                                                         

Das Projekt von Lukas Raeber wurde im Rahmen des Swiss Arc Award 2026 eingereicht und von Nina Farhumand publiziert.

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