Wohnsiedlung Birchlenstrasse

 
8600 Dübendorf,
Schweiz

Veröffentlicht am 04. Februar 2026
Fischer Architekten AG

Projektdaten

Basisdaten

Lage des Objektes
Birchlenstrasse 20, 8600 Dübendorf, Schweiz
Projektkategorie
Fertigstellung
08.2025
Links

Gebäudedaten nach SIA 416

Stockwerke
3 bis 5
Anzahl Kellergeschosse
1
Anzahl Wohnungen
52
Grundstücksfläche
4850 m²
Geschossfläche
7500 m²
Nutzfläche
5500 m²
Gebäudevolumen
23'750 m³
Parkplätze
46

Beschreibung

Nahe dem Zentrum von Dübendorf, eingebettet zwischen der Glatt und der Birchlenstrasse, haben Fischer Architekten in Zusammenarbeit mit Marco Duarte Architekten eine Siedlung mit 52 Mietwohnungen realisiert. Der Perimeter befindet sich in einem ruhigen Quartier an der Nahtstelle zwischen Industrie und den Ausläufern der kleinmassstäblichen Kernzonenbebauung. Der Neubau hat diversen Faktoren Rechnung zu tragen, um ein jetzt und in Zukunft schlüssiges Bindeglied im Stadtkörper zu sein. Das Projekt antwortet mit einer eindeutigen Setzung entlang der Strasse, die den im Bestand sehr heterogenen Strassenraum sowie die Glatt als Naturraum stärkt. Die grosszügig dimensionierte Fassadenlänge wird durch die ausgeprägte Staffelung auf ein ortsübliches Mass heruntergebrochen und bildet damit einen gut proportionierten Übergang zwischen den Stadtstrukturen. Die Staffelung vermag ausserdem die unterschiedlichen Geometrien der Glatt und der Strasse aufzunehmen und in einen Mehrwert für die Wohnungen umzuwandeln.

Das Aussenraumkonzept basiert auf dem gewohnt engen Zusammenwirken von Freiraum und Architektur und ermöglicht durch die grosszügige Grünanlage das Wohnen in einem Park mit direktem Bezug zum Gewässer. Der Verzicht auf private, voneinander abgegrenzte Aussenräume lenkt den Fokus auf die privat genutzten Loggien und Terrassen. Im Umkehrschluss sorgt dies für eine grösstmögliche zusammenhängende Grünfläche entlang des Flusses. Die sorgfältig gestalteten Wohnungen sind mindestens dreiseitig orientiert: Die Hauptausrichtungen sind jeweils die Glatt im Norden und die Mittagssonne im Süden, durch die gestaffelten Fassaden öffnen sich die Wohn- und Aussenräume aber auch gegen Osten und teilweise gegen Westen. 

Das Projekt wurde von Fischer Architekten eingereicht und von Nina Farhumand publiziert.

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