Machbarkeitsstudie – Erweiterung der Schulanlage Farb

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7220 Schiers,
Schweiz

Veröffentlicht am 09. Juli 2026
Fachhochschule Graubünden Institut für Bauen im alpinen Raum (IBAR)
Teilnahme am Swiss Arc Award 2026

Visualisierung Schulanlage Visualisierung Kindergarten

Projektdaten

Basisdaten

Lage des Objektes
Farbstrasse 14, 7220 Schiers, Schweiz
Projekttyp
Entwurfsstudio/Forschungsgruppe
Projektkategorie
Fertigstellung
07.2026

Beschreibung

Im Herbstsemester 2025 und Frühjahrssemester 2026 entstand an der Fachhochschule Graubünden, Institut für Bauen im alpinen Raum, das Projekt unter der Betreuung von Robert Albertin und Michael Ruffner. Folgende Studierende arbeiteten daran mit: Simona Krsmanovic, Andri Leutenegger, Kilian Steinmann, Celine von Niederhäusern, Michelle Kohler, Giacomo Kratter, Anouk Merz, Samet Hetemi, Thomas Köbl, Lennart Lohmann, Mika Kleiner, Alena Rava, Arnaud Tornare, Jasmin Walser, Zina Barhoumi, Mauro Christoffel, Seraina Fischer und Jossri Halawa.

Die Arbeiten entstanden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie für die Erweiterung der Schulanlage Farb in Schiers. Ziel war die Entwicklung einer langfristig tragfähigen und identitätsstiftenden Schulanlage, welche die Anforderungen des Lehrplans 21 erfüllt und gleichzeitig einen städtebaulichen Mehrwert schafft.

Ausgangspunkt bildeten die Analyse des bestehenden Schulareals, die räumlichen und funktionalen Anforderungen der Gemeinde sowie die Einbindung in das Orts- und Landschaftsbild. Besonderes Augenmerk lag auf der Entwicklung flexibler Lernräume, qualitätsvoller Aussenräume und einer klaren Organisation der Erschliessung. Gleichzeitig sollten Wirtschaftlichkeit, Etappierbarkeit und zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten bereits im Entwurf berücksichtigt werden.

Der Entwurfsprozess verband städtebauliche Überlegungen mit architektonischer und konstruktiver Präzision. Modelle, Pläne und räumliche Studien dienten dazu, unterschiedliche Lösungsansätze zu prüfen, weiterzuentwickeln und zu einem schlüssigen Gesamtkonzept zusammenzuführen.

Die Arbeit wurde bewusst unter realitätsnahen Bedingungen durchgeführt und orientierte sich am Ablauf eines offenen Architekturwettbewerbs. Von der Analyse über die Konzeptentwicklung bis zur Schlussabgabe erfolgte die Bearbeitung nach den Anforderungen eines professionellen Wettbewerbsverfahrens. Regelmässige Tischbesprechungen und Zwischenkritiken begleiteten den Entwurfsprozess und ermöglichten eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Projekts.

Den Abschluss bildete ein Jurierungstag mit einer Fachjury aus Architektur und Landschaftsarchitektur sowie einer Sachjury mit Vertretungen der Gemeinde und der Schule. Die Projekte wurden nach den Kriterien eines Wettbewerbs beurteilt und miteinander verglichen. Diese praxisnahe Arbeitsweise vermittelte nicht nur vertiefte Kenntnisse im architektonischen Entwurfsprozess, sondern auch wertvolle Erfahrungen in der Präsentation, Argumentation und Reflexion eines Projekts unter realen Wettbewerbsbedingungen.

Das Projekt der Fachhochschule Graubünden wurde im Rahmen des Swiss Arc Award 2026 in der Kategorie Next Generation eingereicht und von Nina Farhumand publiziert.

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