Gynäkologische Praxis – Blasenzentrum der Frau
8500 Frauenfeld,
Schweiz
Veröffentlicht am 27. März 2026
Studio Archimed GmbH
Teilnahme am Swiss Arc Award 2026
Projektdaten
Basisdaten
Gebäudedaten nach SIA 416
Beschreibung
Die gynäkologische Praxis Blasenzentrum der Frau befindet sich im Erdgeschoss der Wohnüberbauung Lindenweg in Frauenfeld auf dem ehemaligen Werkareal der Firma Herzog. Entworfen und realisiert wurde diese Überbauung vom Architekturbüro Diagonal aus Winterthur. Im Erdgeschoss sind die medizinischen Räumlichkeiten untergebracht. Hier befinden sich der Haupteingang mit Empfang, ein Wartebereich, ein Labor, eine Apotheke sowie vier Untersuchungszimmer. Ein zweiter, klar abgegrenzter Bereich ist speziell für Blasenuntersuchungen eingerichtet – das Spezialgebiet der Praxis. Für diese Untersuchungen stehen ein separates Patienten-WC sowie ein Untersuchungsraum mit speziell ausgestatteten Geräten zur Verfügung. Das erste Obergeschoss beherbergt die Aufenthaltsräume und Garderoben für das Personal sowie die administrativen Bereiche. Zusätzlich wurde hier ein Multifunktionsraum vorgesehen, der für Schulungen, interne Besprechungen oder Vorträge genutzt werden kann. Die Gestaltung der Praxisräume verfolgt ein klares Konzept: Während der halböffentliche Bereich – also Empfang, Wartebereich und Korridore – so gestaltet ist, dass er eher an ein Hotel als an eine klassische Arztpraxis erinnert, sind die Untersuchungsräume funktional und in Anlehnung an Spitalstandards eingerichtet. Die Besprechungsbereiche hingegen bieten durch Sitzgelegenheiten der Firma freifra eine angenehme und einladende Atmosphäre. Ein zentrales gestalterisches Element ist der durchgehende CAF-Bodenbelag, der mit Nussbaumholzeinsätzen im Empfangs- und Wartebereich einen warmen Kontrast bildet. Zwei Patiententoiletten sowie der Wartebereich werden zusätzlich durch charakteristische Tapeten aufgewertet und verleihen den Räumen eine individuelle Note.
Das Projekt von Studio Archimed wurde im Rahmen des Swiss Arc Award 2026 eingereicht und von Nina Farhumand publiziert.